
An einem intensiven Mountainbikewochenende standen die Fahrerinnen und Fahrer des Teams Dowe Simplon der RSG Zollern-Alb erneut auf hochkarätigen Rennstrecken im Einsatz. Sowohl beim Weltcup im tschechischen Nove Mesto als auch bei der Nachwuchssichtung von German Cycling in Gedern sammelten die Athleten wichtige Erfahrungen und überzeugten mit starken Leistungen.
Besonders im Fokus stand Maximilian Wagenstetter in der World Junior Series, die im Rahmen vom MTB-Weltcup im tschechischen Nove Mesto ausgetragen wurde. Die technisch sehr anspruchsvolle Strecke verlangte den Fahrern alles ab, bot bei trockenen Bedingungen jedoch faire Voraussetzungen. Bereits am Donnerstag musste sich Wagenstetter in der Qualifikation für das Short-Track-Rennen beweisen. Hier schaffte er den Einzug in das Finale der besten 40 Fahrer, in dem er schließlich Rang 36 belegte. Im olympischen Cross-Country-Rennen (XCO) am Samstag startete Wagenstetter von Position 128 aus. Auf der engen und selektiven Strecke musste der Nachwuchsfahrer gleich zu Beginn enorm viel investieren, um sich im Feld nach vorne zu arbeiten. Mit einem starken und kämpferischen Rennen belohnte er sich am Ende mit einem hervorragenden 43. Platz im internationalen Spitzenfeld.
Parallel dazu fand im hessischen Gedern der dritte Lauf der Nachwuchssichtung von German Cycling statt. Auch dort herrschten optimale äußere Bedingungen. Am Samstag stand zunächst ein Einzelzeitfahren auf dem Programm, bevor am Sonntag die XCO-Rennen ausgetragen wurden. Für das sportliche Highlight aus Sicht des Teams sorgte Tobias Steinhart beim Elite-Rennen der Internationalen MTB-Bundesliga. Mit einer beeindruckenden Leistung sicherte er sich einen souveränen Start-Ziel-Sieg und dominierte das Rennen von Beginn an. In der Klasse U17 musste David Schempp als Gesamtvierter der Nachwuchssichtungswertung leider kurzfristig aus Krankheitsgründen seinen Start absagen. Marlene Bilger, ebenfalls U17, zeigte insgesamt eine sehr engagierte Leistung: Im Einzelzeitfahren belegte sie Rang 13. Im XCO-Rennen am Sonntag rutschte sie im Startloop aus dem Pedal und verlor dadurch früh wichtige Positionen. Dennoch kämpfte sie sich noch auf Platz 18 nach vorne. Ebenfalls in der U17-Klasse am Start war Hendrik Krüger. Er erreichte im Einzelzeitfahren Rang 28 und belegte im Cross-Country-Rennen einen guten Platz 21.
Foto von Tobias Steinhart (Autor Miclas Haasis)
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