
Bereits Anfang August fand dieses Jahr das finale Rennen der internationalen MTB-Bundesliga in Winterberg (Sauerland) statt. Für Tobias Steinhart vom Team Dowe Simplon der RSG Zollern-Alb war dieses Rennen ein ganz besonderes: Er beendete die Rennserie erstmals als Gesamtsieger: Im letzten Bundesligarennen belegte der RSG-Fahrer zwar nur Rang zehn, sicherte sich damit aber den Sieg in der Gesamtwertung.
Der Rennverlauf verlangte den Fahrern einiges ab. Staubige Abfahrten sorgten für schwierige Sichtverhältnisse, während das hohe Tempo und die anspruchsvolle Strecke viel Kraft kosteten. „Der Start war solide, ich konnte direkt einige Plätze gutmachen. Das war auch wichtig, denn in den Abfahrten hat man durch den Staub teilweise nichts mehr gesehen“, schilderte Steinhart die Bedingungen. Im weiteren Rennverlauf fuhr er lange gemeinsam mit einem Konkurrenten und hielt sich konstant im Bereich um Platz zehn. In den letzten Rennrunden versuchte Steinhart noch einmal, sich von seinem Begleiter abzusetzen. „Ich habe dann versucht, ihn abzuhängen und mich damit leider selbst ans Limit gebracht“, blickt der RSG-Fahrer auf die entscheidende Phase zurück. Die letzten Runden wurden dadurch nochmals zäh. Dennoch konnte Steinhart seine Position behaupten und brachte den zehnten Platz sicher ins Ziel. Damit war zugleich der Weg zum Gesamtsieg in der MTB-Bundesliga frei – ein herausragender Erfolg für den Fahrer des Team Dowe Simplon und die RSG Zollern-Alb.
Ebenfalls eine starke Leistung zeigte Maximilian Wagenstetter, der das Rennen in Winterberg auf Rang sechs beendete. Nach einer harten Trainingswoche ging Wagenstetter mit entsprechend müden Beinen in das Saisonfinale. Dennoch gelang es ihm, sich von Beginn an gut im Feld zu behaupten und über die Renndistanz konstant in der Spitzengruppe mitzuhalten. Mit den Ergebnissen von Winterberg setzte das Team Dowe Simplon einen gelungenen Schlusspunkt unter die MTB-Bundesligasaison. Für die RSG Zollern-Alb bedeutet der Bundesliga-Gesamtsieg zugleich einen weiteren Höhepunkt einer gelungenen Arbeit der letzten Jahre im leistungssportlichen Bereich. Der Blick richtet sich nun bereits auf die kommenden Aufgaben – u.a. wird Maximilian Wagenstetter die deutschen Farben bei der demnächst anstehenden Weltmeisterschaft im olympischen Cross Country im italienischen Val di Sole vertreten.
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